VICTORIA-VOLKSBANKEN-Gruppe

  • Die österreichischen Pensionskassen konnten nach dem schwierigen Veranlagungsjahr 2008 im Vorjahr wieder deutlich positive Veranlagungserträge erwirtschaften. Hierbei konnte die Victoria-Volksbanken Pensionskassen AG (VVP) - wie die jüngst von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) veröffentlichten Performancedaten belegen - im Jahr 2009 für sechs von insgesamt sieben verwalteten Veranlagungs- und Risikogemeinschaften (VRGen) Wertsteigerungen erzielen, die deutlich über jenen der entsprechenden Vergleichsgruppen lagen. Diese Ergebnisse sind insbesondere bemerkenswert, weil die VVP auch im deutlich negativen Veranlagungsumfeld der Jahre 2007 und 2008 für ihre Kunden höhere und zugleich stabilere Wertentwicklungen als der Gesamtmarkt generieren konnte.

    Mag. Claudio Gligo, für die Veranlagung zuständiges Vorstandsmitglied der VVP, nennt als Hauptgrund für die abermals im relativen Vergleich bei der Mehrzahl der VRGen überdurchschnittliche Performance den im Jahresverlauf erfolgten Umschichtungsprozess von einer deutlich defensiven Ausrichtung zu einer dynamischeren Positionierung mit unverändertem Fokus auf Qualität. So wurde insbesondere der Aktienbereich, der im Jahr 2008 und im ersten Halbjahr 2009 angesichts der schwersten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren deutlich untergewichtet war, vor dem Hintergrund positiver Konjunkturindikatoren und eines deutlich verbesserten technischen Umfelds im Jahresverlauf wieder aufgestockt. Deutlich positiv hat sich zudem die im Anleihenbereich vorgenommene sukzessive Erhöhung des Anteils von Unternehmensanleihen sowie die Beimischung von Wandelanleihen ausgewirkt.

    Die somit bereits das dritte Jahr in Folge mehrheitlich über den OeKB-Vergleichsgruppen liegenden Veranlagungsergebnisse der VVP sind eine Bestätigung für den verfolgten Investmentansatz, der auf dem gezielten Einsatz von Anlageklassen und auf in alle Ebenen des Veranlagungsprozesses eingehende Risikomanagementüberlegungen basiert. Dieser in den letzten Jahren eingeschlagene Weg war in Kombination mit den erzielten Veranlagungsergebnissen der Hauptgrund für die im Vorjahr erhaltene Auszeichnung mit dem IPE Award als beste Pensionskasse Österreichs sowie auch für den Zugewinn mehrerer namhafter Neukunden.

    Einen besonders großen Erfolg konnte im Vorjahr die Victoria-Volksbanken Vorsorgekasse AG (VV-VK) erreichen. Die Wertsteigerung der von der VV-VK gemanagte Veranlagungsgemeinschaft im Jahr 2009 übertraf mit 4,6 Prozent die von der OeKB ermittelte Durchschnittsperformance aller in Österreich tätigen Vorsorgekassen um fast einen Prozentpunkt. Zudem wurde - laut einer Studie des Beratungsunternehmens Mercer - die unter allen Mitbewerbern höchste Performance erzielt. Auch im längerfristigen Marktvergleich erzielte die VV-VK gemäß dieser Studie sehr gute Ergebnisse. Die Performance im Jahr 2009 ist umso bemerkenswerter, weil die VV-VK diese ohne nennenswerte Erhöhung des Risikoprofils durch gezielte Ausnutzung von Investment-Opportunitäten und mit einer aufgrund des Fokus auf Stabilität im Marktvergleich deutlich unterdurchschnittlichen Aktienquote erreicht hat.

    Die Veranlagung für die Unternehmen der Victoria-Volksbanken-Gruppe erfolgt durch Volksbank Investments, der Asset Management-Einheit des Volksbankkonzerns. Hierbei werden in einem eigens eingerichteten Competence Center für institutionelle Vermögensverwaltung individuelle Asset Management-Lösungen mit Fokus auf den gezielten Einsatz von Assetklassen, Risikomanagement und Werterhaltungsstrategien entwickelt und implementiert.

    Rückfragehinweis:
    Mag. Claudio Gligo (Mitglied des Vorstands)
    Tel.: 050 4004/ 3880
    claudio.gligo@volksbank.com